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Rosen-Präsentierschere von ARS Tipp des Monats: Hier wollen wir euch unser wahrscheinlich wichtigstes Rosen-Werkzeug vorstellen. Unsere Rosen-Präsentierschere*, die eigentlich für die Rosenernte von langstieligen Schnittrosen entwickelt wurde, leistet uns nunmehr einige Jahre unverzichtbare Dienste.
Die Rosenhandschuhe haben ausgedient, das Bücken beim Rosenschneiden hat sich erübrigt, denn die Handverlängerung* ist wirklich praktisch.
Mehr Info: ARS-Scheren*
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Ein Rosen-Obelisk bereichert jeden Rosengarten

Rosen-Obelisken* sind für solitär stehende Kletterrosen ideal. Meist aus Schmiedeeisen gefertigt sollte man beim Kauf eines solchen Rosenobelisken* vor allem auf die Qualität achten.
Verzinkter und lackierter Stahl ist in Anbetracht der erforderlichen hohen Lebensdauer eines solchen Gestaltungselementes das Material der ersten Wahl.

Obelisken müssen wie alle Rosenrankhilfen* gut im Boden verankert werden (Betonfundament) da ein gut bewachsener Obelisk* nicht nur einiges an Gewicht hat, sondern auch eine große Windangriffsfläche bietet.

Rosen-Obelisken gibt es in verschieden Ausführungen, von klassisch bis modern.


Obelisken aus pulverbeschichtetem Stahl


Konzentrieren wir uns vorerst auf das beliebteste Materal für Obelisken, das Metall. Obelisken gibt es aus Aluminium und aus Stahl. Bei den Obelisken aus Stahl* wiederum kann man grundsätzlich jene unterscheiden, die nur lackiert oder pulverbeschichtet sind, und jene die vor dem Lackieren feuerverzinkt wurden.
Obelisken aus Stahl mit Pulverbeschichtung* halten einige Jahre, dann bekommt die Beschichtung aber meist Risse und das Eisen darunter beginnt zu rosten. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch gar nicht so leicht zu reparieren.
Besonders ärgerlich ist es, wenn die Kletterrosen die man meist beidseits des Obelisken gepflanzt hat, schon hoch aufgewachsen sind, der Obelisken schön bewachsen ist, und man dann nur unschwer an das Material zum Abschleifen und neu lackieren herankommt.

Zur Sanierung solcher pulverbeschichteten Obelisken muss zuerst die gesamte Beschichtung bis auf den blanken Stahl entfernt, sprich abgeschliffen, werden. Danach empfiehlt sich ein zweimaliger Anstrich mit Rostschutzfarbe. Bestens bewährt hat sich hier der Hammerite-Metall-Schutzlack*.

Wie aus den obigen Erläuterungen bereits herauszulesen war haben Obelisken mit "nur Pulverbeschichtung" also den entscheidenden Nachteil, einer geringen Haltbarkeit von nur einigen Jahren und den Nachteil des erhöhten Erhaltungsaufwandes.

Preislich sind solche Obelisken natürlich attraktiv. Doch gilt hier wohl umso mehr das Sprichwort "Wer billig kauft, kauft doppelt"

Eine Alternative, wenngleich preislich etwas gehobener, sind daher Obelisken, die vor dem Lackieren feuerverzinkt wurden.


Feuerverzinkte Obelisken


Feuerverzinkte, auch heißverzinkte oder galvanisch verzinkte* Obelisken halten fast ewig. Der Rostschutz ist bei guter Qualität 30 Jahre und mehr gegeben. Diese Obelisken kann man weiters unbehandelt, also mit dem für die Verzinkung typischen vorerst leicht glänzenden, später jedoch matt-grauen Oberfläche, einfach so in den Garten stellen.

Ist der Obelisk einmal völlig von den Rosen umrankt, sieht man eigentlich, zumindest im Sommer, ohnehin nicht viel vom Bogen.
Eine Lackierung in der Wunschfarbe schützt den Bogen zusätzlich, jedoch sind nicht alle Lacke für das Überstreichen von verzinktem Material geeignet.


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Wir empfehlen aus eigener Erfahrung unbedingt eine derart feuerverzinkte Variante*. Nicht nur die Langlebigkeit, sondern vor allem auch die in den meisten Fällen bessere Verarbeitungsqualität und Stabilität derartiger Obelisken sind ausschlaggebend. So werden sie sich viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte an ihrem Obelisken erfreuen.


Obelisken aus Holz


Obelisken aus Holz* wiederum sind, abgesehen von der Geschmacksfrage "Holz oder Metall ?" hinsichtlich der Anschaffungskosten deutlich günstiger. Aber wie schon bei den Pulverbeschichteten beschrieben erhöht sich natürlich der Erhaltungsaufwand. Obelisken aus Holz müssen alle paar Jahre gestrichen werden, was angesichts der umrankenden Rosen gar nicht so leicht ist.

Eine gute Alternative beim Holz wäre einer aus Lärchenholz. Dieses ist sehr widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und kann sogar unbehandelt viele Jahre dienen. Es vergraut nach kurzer Zeit durch die Sonneneinstrahung und zeichnet sich durch die Wetterfestigkeit aus. Deshalb werden ja auch die meisten Holzterrassen und Hausfassaden aus Lärche gefertigt.

Will man das Geld für einen Lärchen-Obelisken nicht auslegen, sollte man hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit zumindest darauf achten, dass das Holz druckimprägniert (kesselimprägniert) ist. Dies hat aber natürlich den Nachteil, dass nicht unbedingt natürliche Materialien zum Imprägnieren verwendet werden. 





Der moderne Obelisk


Schmiedeeisen ist nicht jedermanns Sache. Klassische Obelisken* passen oft nicht in moderne, klar strukturierte Gärten. Es gibt diese Rankhilfen für Solitärrosen aber auch mittlerweile in Edelstahl-Ausführung oder auf Anfertigung farbig lackiert.

Im Bild die Kletterrose Sympathie (Kordes 1964)










Die Alternative zum Obelisken -
Rosenleitern und Rosengitter



Einfache und dennoch oft sehr effektive Rankhilfen für Rosen sind einfache Rosenleitern oder auch Rosengitter*.
Diese werden entweder frei im Raum aufgestellt, wo man sie oft auch als Garten-Raum-Teiler, etwa um eine Terrasse oder einen Sitzbereich abzuschirmen, verwenden kann, oder sie werden mit einem Abstand von einigen Zentimetern an der Hauswand befestigt. Der Abstand zur Mauer ist von Bedeutung, da das Anbinden der Rosen so einfacher ist und auch die Rosenzweige hiter dem Rankgrüst, also zwischen Mauer und Gitter hindurchwachsen können und sich so quasi von selbst befestigen.
Im Bild sehen wir die Kletterrose Ilse Krohn Superior* die noch ein paar Jahre auf ihre Endhöhe von 3 Metern vor sich hat.



Fazit:

Viele Rosen wollen hoch hinaus. Seien es die echten Ramblerrosen, die in luftige Höhen von 6 m klettern können, oder auch kletternde Edelrosen, die eigentlichen Kletterrosen, die so eine Höhe von 2-3 m erreichen. Selten jedoch kommen die Kletter- oder Ramblerrosen ohne Klettergerüst aus.
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