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Container-Rosen richtig pflanzen


Bei den meist in Gartencentern angebotenen Containerrosen ist das richtige Pflanzen einfach.
Nahezu das ganze Jahr über, immer wenn der Boden noch offen ist, also nicht gefrohren, ist das Pflanzen von Containerrosen möglich.
Ein ausreichend großes und tiefes Pflanzloch ausheben, die Rose mit der Veredelungsstelle 5 cm uter die Erde und schon ist die Pflanzung abgeschlossen.

Trotzdem gibt es einige Dinge zu Beachten, die beim Pflanzen von Rosen im Container wichtig sind. Wir haben euch hier eine Schritt für Schritt - Anleitung zusammengestellt, wie ihr Container-Rosen richtig "unter die Erde bringt".



Schritt 1 - die Ware prüfen


Container-Rosen werden oft als Versandware angeboten. Dies ist bei entsprechender Verpackung und auch bei Postwegen von bis zu einer Woche völlig unproblematisch. Trotzdem gilt es die Ware sofort nach dem Erhalt zu prüfen. Sollten sich vertrocknete oder verfaulte Pflanzen unter der Lieferung befinden, kann man ja schnell ein Handy-Foto davon machen. Das erleichtert die allfällige Reklamation.
Beim Kauf von Containerrosen in der Gärtnerei oder im Baumarkt ist es einfacher. Nur starke, gut im grün stehende Pflanzen auswählen, die mindestens drei starke Triebe aufweisen.
Ist mit den Rosen alles Ok folgt Schritt 2.


Schritt 2 - die Rosen wässern


Mindestens 10 Minuten sollten Container-Rosen in einem großen Kübel gewässert werden. Achtet darauf, dass sich zumindest alle Wurzelteile im Wasser befinden. Sie sollen sich ruhig gut vollsaugen, bis aus dem Topfballen keine Blasen mehr aufsteigen. Dies erleichtert der Rose die Wasserversorgung der ersten Tage, bis sie neue Wurzelspitzen austreiben kann.




Schritt 3 - das Aufreißen des Wurzelballens und das Zurechtschneiden der Wurzeln und der Triebe


Bei Containerrosen ist oft zu beobachten, dass der Wurzelballen sehr gut durchwachsen ist. Auch können die Wurzeln entlang des Topfes im Kreis gewachsen sein. Man reißt daher den Wurzelballen mit der Hand oder einer Gartenkralle leicht auf, um diesen Drehwuchs zu beseitigen und die Wurzeln zu lockern. Auch kann man dann überlange, stärkere Wurzeltriebe zurückschneiden. Niemals darf man die feinen Faserwurzeln schneiden. Sie sind in der ersten Zeit besonders für die Wasser- und Nährstoffversorgung der Rosen wichtig.


Auch verfaulte Wurzelteile müssen entfernt werden.
Bei den Trieben der Rose schneidet man nur abstehende und überlange Triebe ab. Auch ganz dünne, unterentwickelte Triebe kann man entfernen.







Schritt 4 - Pfanzloch ausheben und Rose pflanzen


Das Pflanzloch muss ausreichend tief und weit sein. Als Faustregel sollte das Pflanzloch eine Handbreit tiefer als die Wurzeln reichen gegraben werden. Auch rund um die Wurzeln sollte eine Hand breit frei sein. Somit ergibt sich in etwa eine Tiefe von 40-50 cm und eine ebensolcher Durchmesser des Pflanzlochs.

Wichtig ist die Pflanztiefe. Die Veredelungsstelle der Rose soll nach der Pflanzung 5 cm unter dem ursprünglichen Bodneniveau liegen. Dazu kann man sich eine Holzlatte oder den Spatenstiel auf das Pflanzloch legen und so die Tiefe der Veredelungsstelle bestimmen.



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Anschließend folgt das Auffüllen mit Erde.
Danach noch leicht andrücken, am Besten mit den Händen oder der Faust, nicht mit den Schuhen, denn das würde die Erde zu stark verdichten und Wurzeln könnten abreißen.


Schritt 5 - Ausreichend Wässern


Die Rosen müssen regelrecht eingeschlämmt werden. 10 Liter pro Rose stellen hier wohl das untere Maß dar. Am Besten mehrmals angießen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen und das gesamte Pflanzloch gut durchtränkt ist.








Schritt 6 - Anhäufeln oder abdecken


Zuguterletzt wird die frisch gepflanzte Rose noch angehäufelt. Etwa 7-10 cm hoch wird Erde, ähnlich einem Maulwurfshügel aufgeschüttet. Dies bewirkt, dass die Triebe der Rose nicht durch Wind und Sonne austrocknen können, solange die Wasserversorgung mit neuen Wurzeln noch nicht ausreichend ist.
Alternativ oder auch zusätzlich kann man auch mit Tannenreisig die frisch gepflanzte Rose abdecken.
Diese Schutzmaßnahmen kann man ruhig einige Wochen belassen. Wird die Rose im Spätherbst gepflanzt, entfernt man die Schutzmaßnahmen überhaupt erst im Frühjahr.

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