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Hornspäne - Wie und wann wendet man sie richtig an ?

Hornspäne kann man immer zur Langzeitdüngung anwenden. Sie wirken quasi wie eine Düngung mit Komposterde oder Pferdemist, also sehr langfristig. Die Anwendung ist einfach, mit der Pflanzerde mischen oder in die Gartenerde einarbeiten.
Hornspäne sind sehr stickstoffhaltig und somit ein "Wachstumsdünger".



Auch ein einfaches Ausstreuen, z.B. unter Hecken funktioniert sehr gut. Ein Einarbeiten in die Erde ist nicht unbedingt notwendig, verzögert aber leicht den Beginn der Wirkung.



Das Problem mit den Hunden 

Hat man einen Hund im Garten kann es schon mal passieren dass die Hornspäne vom Hund gefressen werden. Das passiert schon mal, Hunde tun dies gerne. Hat der Hund Hornspäne aufgenommen kann es passieren das er eventuell darauf erbricht. Giftig für Hunde sind Hornspäne aber nicht.
Teilweise fressen Hunde auch die mit Hornspänen* vermengte Erde.
Hunde nutzen dies anscheinend auch zur Selbstreinigung des Verdauungstraktes.


Vorlaufzeit bei Hornspänen beachten

Hornspäne* haben bei ihrer Anwendung eine Vorlaufzeit von etwa 3 Monaten bis sie sich zersetzen und ihre Wirkstoffe freigeben. Soll es schneller gehen, empfiehlt sich der Einsatz von Hornmehl*. Es besteht aus dem selben Material, nur fein zermahlen und zersetzt sich deshalb wesentlich schneller.

Ich nehme immer eine Mischung aus beiden. Bei mir kommt in fast jedes Pflanzloch (außer bei Pflanzen die nicht gedüngt werden sollen natürlich) eine kleine Hand voll. Und im Frühjahr bekommen die Pflanzen immer etwas mehr.


Anwendung schon im Herbst

Bei der Anwendung von Hornspänen* im Herbst hat man den Vorteil, dass die Umsetzung im Winter ruht und dann sofort im zeitigen Frühjahr startet. Die Nährstoffe stehen dann bereits zu Beginn der Wachstumsperiode bereit. Dies ist sinnvoll für Schattenbeete, Bäumchen aller Art, Funkien, Stauden usw.
Die Hornspäne* wirken dann im Frühjahr beim Austrieb. Im Sommer verteilt man dann nochmal Hornmehl*, das ja im Prinzip das gleiche ist, jedoch schneller wirkt, weil es feiner ist.
Hornspäne sind ein prima Naturdünger und die meisten Pflanzen gedeihen damit ausgezeichnet.


Hornspäne und Rindenmulch

Auf Beeten mit Rindenmulch wird dem Boden Stickstoff bei der Umsetzung des Rindenmulches entzogen. Mit der Gabe von Hornspänen* kann man dies wieder ausgleichen.


Hornspäne im März - zu spät ?

Heißt das wenn ich Hornspäne erst im März ausbringe ist es dann schon sozusagen zu spät?
Wenn sie so lange brauchen um die Nährstoffe abzugeben?

Hornspäne wirken dann eben erst ca. 3 Monate später in Juni. Es ist dann für die Frühjahrsdüngung quasi zu spät. Alternativ kann man, wie oben bereits erwähnt, auch Hornmehl* verwenden, es wirkt binnen weniger Wochen und ist auch im März noch gut für die Wachstumsperiode anwendbar.


Hornspäne für Zimmerpflanzen ?

Und hier ein ganz schlauer Tipp: Niemals, wirklich niemals Hornspäne für Zimmerpflanzen benutzen. Sie "riechen" stark und wenn sie nass werden beim Gießen stinken sie fürchterlich.
Sie sind ein prima Langzeitdünger - aber eben nur im Freien.


Dürfen Hornspäne auch ins Gemüsebeet?

Ja, natürlich dürfen sie das. Sie sind dann eine Art Langzeitdünger für kräftiges Wachstum. Es gibt sie auch in Bio-Qualität, z.B. von Dehner*.
Hornspäne sind organisch. Das besondere an Hornspäne ist, dass man nicht überdüngen kann und jederzeit aufbringen kann.


Die richtige Menge

Hornspäne kann man ausbringen, ohne dass die Gefahr einer Überdüngung besteht. Ein Verbrennen der Pflanzen wie bei anderen, chemischen, Düngern ist nicht zu befürchten.
Folgende Richtwerte werden oft für das Ausbringen von Hornspänen angegeben:
Gemüsegarten  30-120g pro m²
Obstgarten  40-50g pro m²
Blumen und Zierpflanzen  20-30g pro m²
Rosen  30-40g pro m²


Fazit:

Hornspäne* werden im Frühjahr und im Herbst zur Düngung vor allem bei nicht mehrjährigen Pflanzen eingesetzt, damit sie gut mit Nährstoffen versorgt sind und auf andere Düngung verzichtet werden kann
Häufig werden sie auch von Stadtgärtnern und für Pflanzen die es schwer haben, vor allem an Straßenrand, eingesetzt.
Die Langzeitwirkung ist ein Vorteil, aber beim Ausbringen muss man die Vorlaufzeit von etwa 3 Monaten berücksichtigen.
Sind ein hervorragender Langzeitdünger, wirken dann eigentlich den ganzen Sommer.
Schwächer auch noch im nächsten Jahr.


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