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Rosen-Präsentierschere von ARS Tipp des Monats: Hier wollen wir euch unser wahrscheinlich wichtigstes Rosen-Werkzeug vorstellen. Unsere Rosen-Präsentierschere*, die eigentlich für die Rosenernte von langstieligen Schnittrosen entwickelt wurde, leistet uns nunmehr einige Jahre unverzichtbare Dienste.
Die Rosenhandschuhe haben ausgedient, das Bücken beim Rosenschneiden hat sich erübrigt, denn die Handverlängerung* ist wirklich praktisch.
Mehr Info: ARS-Scheren*
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Rosenstecklinge - der Trick mit dem Gefrierbeutel

Um Rosenstecklinge leicht zum Bewurzeln zu bringen empfiehlt sich, sie mit "gespannter Luft" zu umgeben. Im kleinen Rahmen kann man dieses Feuchthalten der Luft beim Stecklingstopf mit einer Plastiktüte erreichen. Trotzdem ist dabei Einiges zu beachten.




Das Angießen ist sehr wichtig


Zuerst wird der Topf sehr gut angegossen. Gießen sie mehrmals an um sicherzustellen, dass wirklich die gesamte Erde im Topf befeuchtet wurde. Außerdem ist durch ein mehrmaliges Angießen sichergestellt, dass der Steckling vollständig mit feiner Erde umgeben ist.


Ein kleines Gerüst für die Tüte

Wenn man ein Glashaus* besitzt ist der Steckling schon fertig. Einfach ins Glashaus auf einen schattigen Platz stellen. Eventuell noch eine Beschriftung mit einem Kunsttoffschild anbringen und fertig ist der Rosensteckling.

Für alle die kein Gewächshaus* besitzen haben wir noch einen andere Lösung. Wir bauen für jeden Rosensteckling ein eigenes, kleines Treibhaus. Dazu wird normaler Elektrodraht wie im Bild links zurechtgebogen und an den 4 Ecken des Topfes in die Erde gesteckt. Dies ist das Schutzgerüst für den aufwachsenden Steckling.

Plastiktüte als Treibhaus


Nun stülpen wir eine durchsichtige Plastiktüre (z.B. ein 6lt Gefrierbeutel) über unser Drahtgerüst. Wichtig dabei ist, dass die Tüte innerhalb des Topfes eingesteckt wird. So kann das Gießwasser oder auch Regen in den Topf gelangen und die Tüte wirkt nicht wie ein Regenschirm.


Treibhaus-Tüte an den Ecken anschneiden


Damit sich ein günstiges Klima unter der Plastiktüte entwickeln kann, und der Steckling nicht unter dem Plastik zu schimmeln beginnt schneiden wir an den oberen Ecken der Tüte noch eine kleines Stück schräg ab. So entsteht zwar ein Treibhausklima, es besteht aber noch ein gewisser Luftaustausch.

Als Alternative zum Gefrierbeutel könnte man auch eine große leere Kunststoff-Flasche verwenden, wenn man sie oben offen hält, also ohne Verschluss.

Anschließend noch an einen schattigen Platz im Garten stellen und schon nach 2-3 Wochen wird aus dem obersten Auge ein kleiner Trieb wachsen.


Die besten Erfolge beim Bewurzeln haben wir allerdings im Glashaus* erzielt, insbesondere da wir dort auch mit Gardena-Nebeldüsen* gießen. Der feine Sprühnebel und die damit verbundene hohe Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus sind ideale Voraussetzungen für das Antreiben der Rosenstecklinge.

Nach einem Winter im Gewächshaus sind die Rosenstecklinge im Frühjahr bereit zum Auspflanzen. Über eine Handvoll Hornspäne freuen sie sich dann besonders.

--> auch hilfreich: Anleitung für Rosenstecklinge

--> auch hilfreich: Bücher über das
Vermehren von Pflanzen allgemein
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Auch Lavendel, eine der beliebtesten Begleitpflanzen von Rosen, lässt sich hervorragend durch Stecklinge vermehren. Auch hier kann man den Trick mit dem Mini-Gewächshaus anwenden.
Dazu folgende Anleitung: Lavendel vermehren durch Stecklinge

Allgemeine Tipps zur Rosenpflege findet ihr hier.

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