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Farbkonzept für den Rosengarten

Rosen als Gestaltungselemente im Garten werden immer beliebter. Früher oft nur als Rosenrabatte oder kleine Rosengruppen gepflanzt werden Rosen nunmehr zunehmends auch als eigene Gestaltungselemente im Garten eingesetzt.

Öftersblühende Rosen haben in der Regel eine Blühzeit von Mai bis September, manchmal auch bis Oktober. Diese lange Blühzeit erfreut uns somit genau während der warmen Hauptnutzungsmonate des Gartens im Sommer.

Wählt man alte Sorten, so ergibt sich meist auch kein Problem mit der Winterhärte, selbst in rauhen klimatischen Lagen.

Diese "Historischen Rosen" zeigen in der Regel ein eingeschränktes Farbspektrum das von weiß über rosa-rot bis ins purpur-rot geht. Dabei sind pastellartige Farben vorherrschend. Auch ein Verblassen der Farbe mit zunehmendem Alter der Blüte ist typisch für historische Rosen, insbesondere von jenen mit purpurfärbigen Blüten.

Bei der Gestaltung und Anlage eines Rosengartes gibt es hinsichtlich der auszuwählenden Farben, abgesehen von persönlichen Vorlieben, natürlich einiges zu beachten.




Welche Farben haben welche Wirkung ?

Welche Begleitpflanzen paaren sich neben den Rosen hinsichtlich der Eigenschaften von Rose und Begleitern, aber auch in Bezug auf die farbliche Gesamtwirkung ?

Dazu wollen wir vorerst einige Grundlagen der Farbenlehre, die natürlich auch bei der Anlege eines Rosengartens ihre Gültigkeit haben aufzeigen.



Grundsätze in der Farbenlehre



Die Grundsätze der Farbenlehre gelten natürlich auch für den Rosengarten.

Helle Farben sind freundlich, unterstützen den Eindruck von Weite und lassen jeden Garten größer erscheinen.

Kalte Farben schaffen zwar Distanz, sind aber meist kühl und wirken so oft sachlich und wenig heimelig.

Warme Farben bieten dagegen Nähe und eine wohlige Atmosphäre.

Der Farbkreis* bietet einen Überblick über die möglichen Farbstellungen, wobei die linke Seite des Farbkreises* die kalten Farben darstellt, und die rechte Hälfte des Farbkreises* die warmen Farben.

Einen derartigen Farbkreis gibt es als Farbmischrad fertig zu kaufen*, oder man kann ihn mit ein wenig Geschick leicht selbst herstellen.



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Im Farbkreis gegenüber liegende Farben werden als Komplementär-Farben bezeichnet. Eine Kombination aus Blütenpflanzen dieser beiden Farben erzeugen besonders viel Spannung in jedem Blumenbeet. So natürlich auch bei Rosen und ihren Begleitern. 
Als Bestes Beispiel gilt die Pflanzung von Gelben oder Orangen Rosen mit dem Begleiter Lavendel.

Rosenblüten gibt es in unzähligen warmen Farben, die Bandbreite reicht von Weiß über Creme, Gelb, Orange, Rot, Rosa und Violett bis hin zu Blassrosa und wieder Weiß.

Die kalten Farben Blau und Grün kommen bei Rosen nicht vor.

Dies kann man sich zu Nutzen machen, indem man bei der Rosengartengestaltung auf folgende Elemente setzt:





Kombination von Rosen Ton-in-Ton



Bei den meisten Rosenpflanzungen werden Rosen der gleichen Farbengruppe verwendet. So sind verbreitet einfärbig gehalten Rosenbeete zu finden, bei denen durch den entstehenden Blütenteppich auch eine gute Fernwirkung erzielt wird.



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Wer ein wenig mehr Spannung im Beet haben möchte, mischt zu  der Grundfarbe der Rosen noch Sorten mit hellerem und/oder intensiverem Farbton. So sind Kombinationen aus verschiedenen Rosatönen sehr beliebt. Diese Ton-in-Ton Farben wirken sehr elegant und auch besonders unaufdringlich. 

Mischt man zu einer Farbe die im Farbkreis benachbarte Farbe so entsteht, abweichend von der Ton-in-Ton-Farbauswahl eine luftige und zugleich für das Auge spannende Farbgestaltung.


Bei Rosen empfiehlt sich daher die Pflanzung von gelben mit orangen Rosen oder auch von Roten und Pinkfarbenen.






Farbkontraste mit Begleitern in Komplementärfarben



Die Pflanzung von Rosen mit Blüten in Komplementärfarben ist gar nicht so leicht zu realisieren, da den Rosenblüten die kühlen Farben Blau und Grün fehlen.

Man behilft sich bei einer Bepflanzung des Rosenbeetes mit der richtigen Auswahl von Rosenbegleitpflanzen*.

Hier findet sich ein breites Spektrum an Möglichkeiten den Spannungsbogen, den die Bepflanzung in Komplementärfarben bietet, auch umzusetzen.




Der Farbdreiklang bei der Beetgestaltung


Als Farbdreiklang wird jene Farbstellung und Kombination von Farben bezeichnet, die sich ergibt, wenn man ein Dreieck in den Farbkreis einzeichnet. Die Spitzen dieses Dreiecks deuten dann auf die Farben im Dreiklang. Je nach dem wie man das Dreieck legt, bzw. dreht, ergeben sich unzählige Kombinationen im Farben-Dreiklang. Hier stechen vor allem die Farbkombinationen wie Gelb-Rot-Blau hervor, oder aber auch, wie im Bild Orange-Pink-Blau.

Findet man keine gute Kombination im Dreiklang, oder stehen nicht die richtigen Pflanzen zur Verfügung, kann man auch eine der Farben durch die Farbe Weiß ersetzen. Weiß fügt sich immer harmonisch ein.

Eine weitere Möglichkeit der Vervollständigung des Farben-Dreiklangs ist es, die fehlende Farbe mit Dekorationselementen in gerade dieser Farbe zu bewerkstelligen. Bunte, farbige Blumentröge oder Pflanzgefäße* wirken hier oft Wunder.





Beispiele:



Unser erstes größeres Rosenprojekt in unserem Garten im südlichen Waldviertel in Niederösterreich war die Anlage eines "Rosa Gartens" mit 92 verschiedenen rosafärbigen Duftrosen.
Auf einer Fläche von ca. 100 m² sollten vier von niedrigen Buchsbaumhecken eingefasste Rosenbeete entstehen, die jeweils 24 verschiedene Rosensorten aller Rosenarten aufnehmen.

Besonderes Augenmerk wurde bei der Auswahl der Rosensorten auf den Duft gelegt,
nur Rosen mit starkem Duft sollten verwendet werden und auch die unterschiedlichen Wuchsformen der Rosenarten wurden berücksichtigt.

So finden sich die etwas höher aufwachsenden, strauchartigen Rosen in der Beetmitte, während kleinwüchsigere Sorten an den Beeträndern zum Einsatz kamen.







Manche mögen es bunt, andere wieder Ton in Ton. Die Rede ist von den Farben im Garten.
Farben versetzen uns in Stimmung, beruhigen uns, oder heitern uns auf.

Auch in unseren Gärten ist die Gestaltung mit Farben ein leichtes. Die Blühfarben der Frühlings- und Sommerblumen, die Grünnuancen der Sträucher im Sommer und natürlich die warmen Herbstfarben sind die Zutaten zur farblichen Gestaltung im Garten.

Der Frühling bringt die ersten Farbtupfer im Garten zu Tage und diese erfreuen uns besonders nach dem Grau des Winters.

Der Frühling ist, anders als das Feuer des Sommers, bestens geeignet,
das Auge langsam an die Farben im Garten zu gewöhnen.



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Das frische Grün des Rasens, und die in den Komplementärfarben gehaltenen Tulpenblüten harmonieren mit den ersten bunten Blattspitzen der Sträucher.







Immer mehr Garten- und Rosenfreunde entscheiden einen Beitrag für die Erhaltung und den Schutz unserer Bienenpopulation zu leisten.

Doch welche Pflanzen sind für eine gute Bienenweide geeignet und wie lässt sich eine Bienenweide mit unseren geliebten Rosen kombinieren.

Natürlich gibt es eine Vielzahl von Bienenweidepflanzen, so auch die beliebte Kombination von Rosen mit Lavendel, der für die Bienen während der Blütezeit eine magische Anziehung bietet.
Kombinieren sie daher die Rosen mit Begleitpflanzen, die mit üppigem Angebot an Nektar und Pollen locken. 








Buchtipp:

Wer sich in diesem Thema vertiefen möchte oder selbst einige Rosen zur aktiven Gartengestaltung pflanzen möchte dem sei dieses Buch ans Herz gelegt:

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